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    Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt

    Berufsorientierung aus einer Hand

    Der Beginn des neuen Jahres ist auch gleichzeitig Start des ESF-Projektes Regionales Übergangsmanagement in Sachsen-Anhalt (RÜMSA) am Standort Dessau-Roßlau.

    Auf dem Weg von der Schule zur Ausbildung bzw. zum Beruf gibt es viele Hürden, Fragen und Problemlagen. Einige Jugendliche und junge Erwachsene haben schon früh genaue Vorstellungen ihrer Berufswünsche und  -ziele. Viele andere sind jedoch unsicher und wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Informations- und Unterstützungsangebote zur Berufsorientierung gibt es viele. Doch wer ist mein erster Ansprechpartner und wo bekomme ich die passende Hilfe?

    Mit den Antworten auf diese Frage befasst sich das Projekt RÜMSA, welches am 1. Dezember in Dessau-Roßlau begann. Die Grundlagen für das Projekt wurden bereits durch das Arbeitsbündnis "Jugend und Beruf" gelegt, in dem sich die Stadtverwaltung Dessau-Roßlau, die Agentur für Arbeit Dessau-Roßlau-Wittenberg sowie das Jobcenter Dessau-Roßlau zu einer intensiveren Zusammenarbeit bei der beruflichen und sozialen Integration Jugendlicher verständigten. Diese Kooperation mündete in der Projektbeantragung von "RÜMSA", mit dem eine gemeinsame Beratungsstelle nach Art einer Jugendberufsagentur aufgebaut werden soll.

    "Ab 2020 soll es sich etabliert haben, dass alle Jugendlichen unter 25 Jahren unter einem Dach und aus einer Hand zu Ausbildungsthemen beraten und betreut werden. Wir verfolgen damit das Ziel, eine transparente Beratungs- und Unterstützungsstruktur zu schaffen und die Angebote der Agentur für Arbeit, des Jobcenters und des Jugendamtes besser aufeinander abzustimmen", fasst der Beigeordnete für Gesundheit, Soziales und Bildung, Jens Krause, zusammen. "Im übertragenen Sinne schlagen wir eine Brücke, um weniger Jugendliche auf dem Weg von Amt zu Amt zu verlieren. Denn wir wollen auch die Jugendlichen erreichen, die sich aufgrund verschiedener Gründe bisher mit dem Berufseinstieg schwer tun", fügt er weiterhin hinzu.

    Als zentrales Drehkreuz zur Umsetzung des Programmes dient die RÜMSA-Koordinierungsstelle in der Stadtverwaltung. Sie gehört zum Dezernat für Gesundheit, Soziales und Bildung und wird eng mit dem Kommunalen Bildungsbüro zusammenarbeiten. Die Koordinierungsstelle ist für die Umsetzung der Ziele und Vorgaben des Programmes zuständig. Dafür steht sie in engem Austausch mit anderen Kommunen, Landkreisen und der RÜMSA-Landesnetzwerkstelle. Zu ihrem Aufgabenspektrum gehört die Berichterstattung gegenüber der Verwaltung, die Gewährleistung der Zusammenarbeit mit dem Landesverwaltungsamt und dem Ministerium für Arbeit und Soziales sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

    Besucheradresse: Stadt Dessau-Roßlau, Regionale Koordinierungsstelle RÜMSA Dessau-Roßlau, Zerbster Straße 4, Tel.: 0340 204-1705 oder 0340 204-1805
     


    Meldung vom 20.03.2017

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