Dauerausstellungen

 

Beschreibung der ständigen Ausstellung

Der Treppenaufgang zum ObergeschossWährend im Erdgeschoss wechselnde naturkundliche und urgeschichtliche Ausstellungen gezeigt werden, kann man in einem Rundgang im Obergeschoss und im 40 m hohen Museumsturm die ständigen Ausstellungen besuchen.

Im Treppenhaus des Obergeschosses fallen gleich zwei Dioramen auf, die die Landschaft der Mittleren Elbe zu unterschiedlichen Zeiten des Pleistozäns darstellen. Man erkennt, dass auch ohne Zutun des Menschen die Landschaft sich ständig verändert. In einem Rundgang werden folgende Themen vermittelt:

 

Schätze aus dem Untergrund

An diesem Punkt beginnt der Rundgang durch die ständigen Ausstellungen. Der erste Raum ist Standort der geologischen Ausstellung „Schätze aus dem Untergrund". Anhand von Bohrkernen werden urzeitliche Landschaften rekonstruiert. Der Besucher kann einen nachempfundenen
Steinkohlewald betrachten oder sich einen Eindruck von dem Lebensraum des Zechsteinmeeres machen. Das Pleistozän ist besonders berücksichtigt worden. Rekonstruktionen von Mammut, Wollnashorn und Höhlenbär vermitteln einen Eindruck der Großsäugetierfauna dieser Zeit. Auch
steinzeitliche Werkzeuge und Kleinplastiken sind ausgestellt. Die Rekonstruktion eines Rentierjägerzeltes gibt einen Einblick in das menschliche Leben am Ende der letzten Kaltzeit.

 

Kultur- und Landnutzung des Dessauer Landes von der Germanenzeit bis zur Stadtgründung

In einem weiteren Raum wird die geschichtliche Entwicklung des Dessauer Landes zwischen Germanenzeit und Mittelalter ausgestellt. Archäologische Sachzeugen aus dieser Zeit vermitteln Kultur und Landnutzung vom Anfang der Zeitrechnung bis zur ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt Dessau (13. Jahrhundert).

Mammut

 

Mineralienausstellung

Eine sich anschließende Mineralienausstellung vermittelt Schönheit, Farben- und Formenvielfalt der unbelebten Natur.

 

Ein Gang durch die Erdgeschichte

In der Turmausstellung entdeckt der Besucher während des Turmaufstiegs Spuren vergangenen Lebens. In sechs Etagen werden ausgewählte Zeitalter der Erdgeschichte von der Erdurzeit bis zum Pleistozän anhand von Fossilien erläutert.

 

Faszination Natur - Von Anemone bis Zwergrohrdommel

Am Ende des Rundgangs steht die Ausstellung: „Faszination Natur - von Anemone bis Zwergrohrdommel". In Großdioramen werden nachempfundene Landschaften der Flussaue des Biosphärenreservates „Flusslandschaft Mittlere Elbe"gezeigt. Eine Auswahl der Artenvielfalt zeigt dem Besucher die Einmaligkeit der größten zusammenhängenden Auwälder Europas. Ein bewegliches Modell einer Stechmücke demonstriert die Nahrungsaufnahme dieser auenbewohnenden Insekten.

 

 

 

Aus der Geschichte des Museums

Das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte feierte am 29.Oktober 2007 seinen 80. Geburtstag. Als das Haus vor 80 Jahren seine Pforten öffnete, konnte es bereits auf einen reichhaltigen Fundus verweisen. Ein Grund, auf die Geschichte des Museums zurückzublicken. Das Museum bewahrt über 900.000 Exponate als Zeugnisse der Natur- und Menschheitsgeschichte. Seit seiner Eröffnung 1927 ist das Besucherinteresse ungebrochen. Inzwischen kann die Einrichtung den 2 Mio. Besucher seit der Eröffnung im Jahr 1927 begrüßen. Zum Jubiläum eröffnete das Museum eine Ausstellung mit Zeitzeugen seiner Geschichte.

 


 

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