
Wenn das Wetter relativ mild und feucht ist, kann man schon ab April zum Beispiel Morcheln für eine leckere Pilzmahlzeit finden. Doch Vorsicht! Für Unkundige lauern ernsthafte Vergiftungen durch eine mögliche Verwechslung mit der Frühjahrs- oder Giftlorchel. Deshalb sollte man sehr genau auf die Unterscheidungsmerkmale achten, bevor man Pilze zubereitet und verzehrt.
So besitzt die essbare Speisemorchel einen wabenartigen gelbbraunen bis schwarzbraunen Hut, wächst in Parks und Gärten (gern auf Rindenmulch).
Die giftige Frühjahrslorchel hat hingegen einen hirnartig gewundenen, rotbraunen Hut und wächst vorwiegend in unseren sandigen Kiefernwäldern. Sie enthält den Giftstoff Gyromitrin, der selbst durch Weggießen des Kochwassers oder Trocknen nicht vollständig entfernt wird!
Wer nur wenig über Pilzkenntnisse verfügt und deshalb Zweifel hinsichtlich Essbarkeit hat, kann auch in diesem Jahr in der Zeit von April bis November wieder das Angebot des Gesundheitsamts zur Pilzberatung nutzen:
Pilzberatungen führen von April bis November 2010 durch: