Nur zwei Jahre lebte Weill in Paris, doch ist diese Zeit viel mehr als eine Durchgangsstation: Mit „Die Sieben Todsünden“ und mit „Marie Galante“ entstanden Werke, die unterschiedlicher nicht sein konnten und die zeigen, wie sehr ihm daran gelegen war, sich der Kultur zu öffnen, die ihn umgab – und die aktuelle Musik seiner Lebensumfelder mit zu gestalten. Was könnte dies besser belegen als sein „J’attends un navire“, das zum Lied der Résistance gegen die Besetzung durch Nazi-Deutschland wurde.
Ganz im Sinne Kurt Weills verspricht das Jubiläumsfestival ein facettenreiches, lebensbejahendes und doch auch zum Nachdenken anregendes Programm.
Ausführliche Informationen unter
www.kurt-weill-fest.de.