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 Pegelstände von Mulde und Elbe

 


20.15 Uhr: Unterbrechung der Berichterstattung. Sobald es die Lage erfordert, wird auch nachts berichtet. Ansonsten wieder ab morgen früh, ca. 8.00 Uhr.


Mitteilung vom 10. Juni, 20.30 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 19.00 Uhr: 5,08 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 19.00 Uhr: 7,00 m


Mitteilung vom 10. Juni, 17.30 Uhr

Weiterhin für Anspannung sorgt heute die Überspülung im Bereich von „Mutter Sturm“. Das Wasser der Elbe, das einen Höhenzug auf Seiten des Landkreises Anhalt-Bitterfeld überwand, war bis nach Aken vorgedrungen und es droht Gefahr eines Rückstaus in Richtung Dessau. Die Idee eines Sandsackwalls entlang der Landstraße, mit dem auf Akener Seite begonnen worden war, wurde aufgrund der Wasserstandsentwicklung auf der Landstraße verworfen. Hubschrauber der Bundeswehr werden nunmehr eingesetzt und werfen über der ausgespülten Stelle Big Bags ab.

Eine konkrete Gefahr besteht derzeit weder für Klein- oder Großkühnau noch für Mosigkau. Für letzteres ist entscheidend, dass die Taube bei Erfordernis durch entsprechende Eindeichungen im Zaume gehalten werden kann.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 17.00 Uhr: 5,11 m (zum Vergleich gestern, 17.00 Uhr: 5,37 m)
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 17.00 Uhr: 7,03 m (zum Vergleich gestern, 17.00 Uhr: 7,36 m)


Mitteilung vom 10. Juni, 15.00 Uhr

Wie die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft (DWG) mitteilt, herrscht auch in dem kommunalen Wohnungsunternehmen seit Mittwoch eine 24-Stunden-Bereitschaft.

Auf der Hotline waren von Freitag bis Sonntag insgesamt 348 Anrufe besorgter Mieter und Bürger eingegangen, Schwerpunkte bildeten dabei die Wohngebiete Ziebigk, Zoberberg, Mosigkau sowie Groß- und Kleinkühnau.

Zur Beruhigung der Mieter in der Altersgruppe über 70 Jahre erfolgten insgesamt 32 persönliche Gespräche vor Ort, hier mit Schwerpunkt Ziebigk. Die Bewohner hatten das  Hochwasser 1954 erlebt und waren entsprechend beunruhigt.
Die Ereignisse in Aken und der abendliche Starkregen führten noch einmal zu einer Welle von Anrufen mit Schwerpunkt Zoberberg.

Die DWG hält weiterhin 28 Wohnungen in der Antoinettenstraße 12/14 für den Evakuierungsfall zur Verfügung, der aktuell jedoch nicht zur Disposition steht.

Die Hotline der DWG ist über die 0340 8999-244 zu erreichen.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 14.00 Uhr: 5,14 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 14.00 Uhr: 7,09 m


Mitteilung vom 10. Juni, 13.15 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 12.00 Uhr: 5,14 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 12.00 Uhr: 7,10 m


Mitteilung vom 10. Juni, 12.45 Uhr

Je mehr sich die Hochwassersituation entspannt – vornehmlich an der Mulde, aber auch Zentimeter für Zentimeter an der Elbe – desto wichtiger wird das richtige Handeln danach. Wie verhalte ich mich, wenn mein Grundstück überflutet war, welche Regeln sind zu beachten, wenn Keller oder sogar Wohnräume unter Wasser standen, was ist zu tun, wenn Garten oder Felder mit kontaminiertem Schlamm bedeckt sind etc. pp.

Antworten auf diese und viele weitere Fragen sind in einem Merkblatt enthalten, das vom Katastrophenschutzstab der Stadtverwaltung erarbeitet wurde und Hochwasseropfern als Anleitung zum richtigen Handeln dienen soll.

Merkblatt:  [15 kB]

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 12.00 Uhr: 5,15 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 12.00 Uhr: 7,12 m


Mitteilung vom 10. Juni, 11.30 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 11.00 Uhr: 5,18 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 11.00 Uhr: 7,13 m


Mitteilung vom 10. Juni, 9.15 Uhr

Auch am achten Tag der Hochwasserkatastrophe in Dessau-Roßlau, die bisher mit vergleichsweise glimpflichen Auswirkungen verbunden war, gilt für Mulde wie Elbe weiterhin die Warnstufe 4. Dennoch bewegen sich die Flusspegel kontinuierlich weiter nach unten. Wie schon am Wochenende in Großkühnau ist nachdrückendes Grundwasser ein Problem, etwa im Bereich Dessau-Nord (Scheplake, Ringstraße, Walderseestraße), wo heute ebenfalls Pumpentechnik der Ludwigshafener Kameraden zum Einsatz kommt.

Eine deutliche Warnung spricht der Katastrophenschutzstab wiederholt hinsichtlich des Betretens von Hochwasserschutzanlagen und dem teilweise erfolgten unverantwortlichen Manipulieren derselben durch Privatpersonen aus. Hier wird verstärkter noch als bisher kontrolliert und gegebenenfalls ein Verwarngeld ausgesprochen.

Ansonsten werden heute die Aufräumarbeiten in der Ludwigshafener Straße, Kreuzbergstraße und am Vorderen Tiergarten weitergeführt. Die bislang erforderlichen Sperrungen auf der Friedensbrücke, in der Wasserstadt und am Schwedenwall sowie auf der L 63 zwischen Dessau und Aken werden aufrechterhalten. Es wird geprüft, wie lange dies noch erforderlich sein wird.

Die Stabsarbeit wurde unterdessen hinsichtlich ihrer Kapazität heruntergefahren. Das Bürgertelefon ist nur noch tagsüber besetzt und über die Rufnummer 204-1929 zu erreichen.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 9.00 Uhr: 5,20 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 9.00 Uhr: 7,16 m


Mitteilung vom 10. Juni, 8.00 Uhr

Gesamtlage: ruhig, Pegel sinkend, detaillierte Informationen folgen in Kürze.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 08.00 Uhr: 5,20 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 08.00 Uhr: 7,17m


 

+++ Hinweis: Aufgrund einiger besorgter Anrufe teilt der Katastrophenschutzstab mit, dass für die Ortschaften Kleinkühnau, Großkühnau und Mosigkau derzeit keine Gefahr besteht. +++


Mitteilung vom 9. Juni, 19.45 Uhr

Erst langsam einsetzender, dann teils heftiger Regen unterbrach am Abend die Räumarbeiten in der Ludwigshafener Straße. Dennoch sind diese gut vorangekommen. Vom Parkplatz am Muldewehr bis zur Wasserwerkstraße wurden die Sandsäcke entfernt, nur eine kleine Strecke zwischen Gliwicer Straße und Wasserwerkstraße, 50 Meter ca., mussten dann im Regen liegen bleiben. Zwischen Wasserwerkstraße und Kreuzbergstraße gehen die Räumarbeiten ebenfalls morgen weiter.

Die 40 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren, des Stadtpflegebetriebes und des THW wurden von rund 450 freiwilligen Helfern unterstützt. Gemeinsam haben sie um die 150 Tonnen Sand bewegt, der auf sieben Lkw und zwei Radladern davon gebracht und auf dem Sandplatz an der Alten Landebahn abgeladen wurde. Der Katastrophenschutzstab sagt herzlich danke und wer es einrichten kann, ist auch morgen zur Unterstützung in der Ludwigshafener Straße gern gesehen.

Heute Abend um 20.00 Uhr soll die Ludwigshafener Straße für den Fahrzeugverkehr wieder freigegeben werden.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 19.00 Uhr: 5,35 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 19.00 Uhr: 7,35 m


Mitteilung vom 9. Juni, 17.30 Uhr

Den Höchststand von 7,46 Metern erreichte der Pegel der Elbe im Leopoldshafen am gestrigen Abend um 19.00 Uhr, seither zieht sich der Fluss mehr als bedächtig, dafür aber kontinuierlich zurück. So wurden in zehn Stunden zehn Zentimeter geschafft. Dass die Elbe noch länger an die Deiche drücken wird, ist dieser Entwicklung zu entnehmen. Die Mulde wird sich nicht ganz so viel Zeit lassen. Erreicht sie am Pegel Muldbrücke einen Wert unter 4, 80 Meter, dann ist die drückende Last von den Deichanlagen genommen.

Die Partnerwehr aus Ibbenbüren war auch heute zur Stabilisierung der Lage in Roßlau eingesetzt. Nach einer Ruhephase wird sie sich am Abend wieder auf den Heimweg machen. Herzlichen Dank sprach Oberbürgermeister Klemens Koschig im Namen aller für ihren Einsatz im heutigen Pressegespräch in der Dessauer Feuerwache aus. „Das hat uns sehr geholfen. Richtige Entspannung wird aber erst eintreten, wenn die Elbe unter die 7-Meter-Marke fällt“, schätzte er die Situation ein.

Die Ludwigshafener Feuerwehrleute halfen in Großkühnau mit Großpumpentechnik aus, um den Grundwasserspiegel auf verträglichem Niveau zu halten. So blieben Grundstücke und Straße sowie Wege begeh- und befahrbar. Auch ihnen gilt viel Dank für die geleistete Hilfe.

Währenddessen konnten die Arbeiten zum Abbau des Sandsackwalls entlang der A 9 abgeschlossen werden. Nach ihrer Reinigung steht die Fahrbahn Richtung Berlin dann wieder komplett zur Verfügung. Auf dem Sandsackplatz ist eine Reserve von 20.000 Sandsäcken angelegt worden, der große Rest wurde von Bundeswehr-Fahrzeugen in die nördlichen bedrohten Gebiete verlagert.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 17.00 Uhr: 5,37 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 17.00 Uhr: 7,36 m



Mitteilung vom 9. Juni, 15.00 Uhr

In der Ludwigshafener Straße wurde mit dem Abtragen der Sandsackwälle begonnen. Neben Einsatzkräften und Technik der Freiwilligen Feuerwehr Süd, der Berufsfeuerwehr, des Stadtpflegebetriebes und zahlreichen freiwilligen Helfern wurde jetzt auch das THW hinzugezogen. Die Zahl der Helfer wird vor Ort als „ausreichend“ angegeben.

Es wurde im Bereich der Friedensbrücke mit dem Rückbau begonnen, um dann über den Parkplatz sich in Richtung Süden vorzuarbeiten. Bis zum Abend wird die Ludwigshafener Straße gesperrt bleiben, eine genaue Uhrzeit der Öffnung für den Verkehr kann derzeit noch nicht angegeben werden.

Durch die Deichbrüche im Elbe-Saale-Winkel besteht, wie heut früh bereits mitgeteilt, keine konkrete Gefahr für Dessau-Roßlau. Es wird jedoch zur Sicherheit die Verteidigungslinie Mosigkau aufrecht erhalten.

Der Schulbetrieb wird morgen wieder ohne Einschränkung aufgenommen.


Mitteilung vom 9. Juni, 14.15 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 14.00 Uhr: 5,41 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 13.00 Uhr: 7,38 m


Mitteilung 9. Juni, 12.30 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 10.00 Uhr: 5,41 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 10.00 Uhr: 7,41 m


Mitteilung 9. Juni, 11.00 Uhr

An der Mulde in Dessau wird mit dem Abbau von Sandsäcken begonnen, das entschied der Katastrophenschutzstab heute Morgen. Es handelt sich um den Flussabschnitt entlang der Ludwigshafener Straße. Hierfür werden gern freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht.

Der Abbau beginnt um 14.00 Uhr und soll bis zum Abend andauern. Ab 13.30 Uhr wird die Ludwigshafener Straße für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt und es werden Container aufgestellt, in denen der Sand entsorgt werden kann. Nach Beendigung der Aktion wird die Straße wieder freigegeben, eine genaue Uhrzeit steht noch nicht fest.

Wer also mithelfen möchte, den Sandsackwall abzutragen, der ist um 14.00 Uhr in der Ludwigshafener Straße gern gesehen.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 10.00 Uhr: 5,44 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 10.00 Uhr: 7,41 m


Mitteilung 9. Juni, 8.45 Uhr

Nach einer insgesamt ruhigen Nacht mit langsam fallenden Pegeln nahm um 8.00 Uhr die Tagschicht des Katastrophenschutzstabes ihre Arbeit auf. Es gilt, trotz fallender Pegel an den Bezugspegeln in Golzern (Mulde) und Torgau (Elbe), noch Hochwasserwarnstufe 4 für beide FlussabschnitteMomentaufnahme Kornhausdeich in Dessau-Roßlau.

Kurz nach 8.00 Uhr wurde ein Dammbruch bei Groß Rosenburg gemeldet. Die Bevölkerung der umliegenden Ortschaften ist aufgerufen, das Gebiet zu verlassen. Für Dessau-Roßlau sind damit keine direkten Auswirkungen verbunden, selbst bei einer wesentlich höheren Fließgeschwindigkeit als der mit 75 Kubikmeter pro Sekunde angegebenen bräuchte das Wasser eine Woche, um Dessau-Roßlauer Gebiet zu erreichen.

Insoweit bleibt die Lage weiterhin beherrschbar und die sinkenden Flusspegel sorgen für zusätzliche Entspannung.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 08.00 Uhr: 5,45 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 08.00 Uhr: 7,42 m


Mitteilung 9. Juni, 8.10 Uhr

Keine besonderen Vorkommnisse in der Nacht, keine neuen Schadstellen entdeckt, fallende Pegel bei Mulde und Elbe - weitere Informationen folgen in Kürze...

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 07.00 Uhr: 5,46 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 07.00 Uhr: 7,42 m


+++ Achtung! Unterbrechung der Berichterstattung bis morgen früh, soweit keine bedrohliche Situation eintritt +++

Mitteilung 8. Juni, 20.45 Uhr

Zur abendlichen Lagebesprechung im Katastrophenschutzstab beim Schichtwechsel um 20.00 Uhr wurde über das Geschehen am Tag informiert und wie bereits beim Pressegespräch ein relativ entspanntes Bild für Dessau-Roßlau vermittelt (siehe Mitteilung um 17.30 Uhr). 

Für den morgigen Tag wurde ein Pegelwert der Elbe von rund 7,30 Metern prognostiziert, also eine langsam einsetzende, fallende Tendenz. Aufgrund des Rückstaus der Elbe stagniert die Mulde zurzeit. Es gibt bislang keine neuen Schadstellen, die zum Handeln veranlassen.

Auch eine Sperrung der Peisker Brücke ist bislang nicht in Sicht und kann dank der fallenden Tendenz der Elbe möglicherweise auch vermieden werden.

Gleich dem Katastrophenschutzstab Anhalt-Bitterfeld weist auch der Stab Dessau-Roßlau darauf hin, dass das Betreten des Bereichs Kettmannsche Mühle und der Kleingartensparten im evakuierten Gebiet nördlich der Bahnlinie Dessau – Köthen ausschließlich auf eigene Gefahr erfolgen kann. Die Rückführung der ebenfalls evakuierten Großtiere bleibt weiterhin untersagt.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 20.00 Uhr: 5,49 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 20.00 Uhr: 7,46 m


Mitteilung 8. Juni 2013, 19.30 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 19.00 Uhr: 5,50 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 19.00 Uhr: 7,46 m


Mitteilung 8. Juni, 18.30 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 18.00 Uhr: 5,49 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 18.00 Uhr: 7,45 m


Mitteilung 8. Juni, 17.30 Uhr

Auch heute beim täglichen Pressegespräch konnten Roland Schneider, Chef des Katastrophenschutzstabes, und sein Kollege Martin Müller, trotz der heutigen Überspülung einer Höhenlinie zwischen Aken und Dessau und trotz umliegender Evakuierungsmaßnahmen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld relative Entwarnung für Dessau-Roßlau geben.

„Es ist nicht auszuschließen, dass der Bahndamm vor Mosigkau vom Wasser umspült wird“, mutmaßen beide, aber die Ortslage Mosigkau selber wird davon nach menschlichem Ermessen nicht betroffen sein. Mosigkau, Alten und der Zoberberg, aber auch Klein- und Großkühnau sind vergleichsweise höher gelegen, als das benachbarte evakuierte Aken.

Vereinzelte kleine Schadensbehebungen gehörten ansonsten zum Geschäft der Einsatzkräfte heute, wie z. B. an der Roßlauer Südstraße – waren alles in allem aber eher unspektakulär.

An der A 9, Fahrtrichtung Berlin, beginnt das THW ab 18.00 Uhr, den Sandsackwall zu entfernen – ein kleines Zeichen sichtbarer Entspannung.

Für die Elbe wird weiterhin mit einem Scheitelpunkt bei 7,50 Metern gerechnet, der sich dann nur langsam wieder abbauen wird. Angekündigte Starkregen in Sachsen-Anhalt spielen für die Hochwasserlage in Dessau-Roßlau keine zentrale Rolle und sind für die Stadt an Mulde und Elbe auch nicht angekündigt.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 17.00 Uhr: 5,50 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 17.00 Uhr: 7,45 m


Mitteilung 8. Juni, 15.00 Uhr

Ein kleiner Gesamtüberblick der gegenwärtigen Hochwasserlage lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Mulde

· Friedensbrücke weiter gesperrt, bislang keine Überprüfung des Bauwerkes möglich
· Buspendelverkehr der DVG
· Wasserstadt und Schwedenwall gesperrt
· zurzeit stagnierender Pegel
· insgesamt eine sich langsam, aber stetig entspannende Situation

Elbe

· Sicherungsarbeiten zur Gefahrenabwehr für Kühnau abgeschlossen
· logistische Hilfe bei Evakuierung in Aken (zehn Busse und ein Sanitätszug)
· Evakuierung von sieben Personen nördlich des Bahndammes bei Mosigkau
· Mosigkau, Alten und die weiteren Stadtteile Dessau-Roßlaus müssen aus jetziger Sicht NICHT evakuiert werden
· die Bahnverbindung zwischen Mosigkau und Hauptbahnhof wurde wieder freigegeben
· langsam ansteigender Elbepegel, Erwartung des Hochwasserscheitels: heute Nacht

Etwas mehr als 400 Kräfte sind heute im Einsatz, freiwillige Helfer werden derzeit zur Unterstützung nicht benötigt.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 14.00 Uhr: 5,50 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 14.00 Uhr: 7,44 m


Mitteilung 8. Juni, 14.15 Uhr 

Zur Absicherung der Schülerbeförderung wird ab Montag, dem 10. Juni 2013, der Sonderfahrplan der Linien 13, 14 und 15 morgens wie auch nachmittags erweitert.

Folgende Fahrten werden u. a. neu aufgenommen:

· Linie 15: 6.29 Uhr, ab Sollnitz über Mildensee, Adria; an Muldebrücke um 6.50 Uhr
· Linie 13:  6.57 Uhr, ab Waldersee, Wittenberger Straße; an Muldbrücke um 7.03 Uhr

Ab Ersatzhaltestelle Muldbrücke besteht um 7.10 Uhr die Möglichkeit zur Weiterfahrt zur Sekundarschule Kreuzberge (Haltestelle Sportplatz Kreuzberge) und zum Gropius Gymnasium.

Nachmittags zum Schulende verkehren folgende Busse:

· 13.40 Uhr Sportplatz Kreuzberge, 13.45 Uhr Gropius Gymnasium sowie
· 15.30 Uhr Sportplatz Kreuzberge, 15.35 Uhr Gropius Gymnasium jeweils zur Ersatzhaltestelle Muldbrücke.

Es bestehen folgende Möglichkeiten zur Weiterfahrt:

· nach Waldersee: 14.15 Uhr und 16.15 Uhr
· nach Mildensee, Kleutsch und Sollnitz: 14.15 Uhr und 15.45 Uhr

Weitere Fahrplaninformation gibt es unter  www.dvg-dessau.de (aktuelle Fahrplaninfo).


Mitteilung 8. Juni, 12.00 Uhr

Die erforderlichen Sicherungsarbeiten im Bereich Hubitzkellerschleuse und „Mutter Sturm“ konnten abgeschlossen werden. Insoweit besteht keine weitere Gefahr für Groß- und Kleinkühnau.

Nach Rücksprache mit dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) ist nicht auszuschließen, dass ab den späten Abendstunden Taube-Wasser in Richtung Mosigkau läuft. Vermesser berechnen gerade eine mögliche Verteidigungslinie, nördlich der Bahnlinie wurden die wenigen Häuser evakuiert. Der Bahndamm soll für die Ortslage Mosigkau zur Abwehr des Taube-Wassers dienen.

Wichtiger Hinweis des Katastrophenschutzstabes:

ES SIND DERZEIT KEINE WEITEREN EVAKUIERUNGEN IM STADTGEBIET GEPLANT!

Die Evakuierung von Aken wird aus Dessau-Roßlau mit Bussen der DVG und mit dem Sanitäts-Fachdienst des Katastrophenschutzstabes unterstützt.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 11.00 Uhr: 5,49 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 12.00 Uhr: 7,42 m


Mitteilung 8. Juni, 10.00 Uhr

Nach dem Überspülen eines Höhenzuges zwischen Aken und Großkühnau laufen weiterhin Sicherungsarbeiten an der Landstraße bei „Mutter Sturm“. Diese ist zwischen Aken und Dessau gesperrt.

Der Katastrophenschutzstab trifft in Abstimmung mit dem Tiefbauamt Vorbereitungen für eventuelle Pumparbeiten am Libbesdorfer Landgraben sowie zum Stauregime des Grabensystems in Mosigkau.

Ein schnelles Eskalieren der Situation kann momentan ausgeschlossen werden. Evakuierungen sind nicht erforderlich. Die Ortsbürgermeister von Kleinkühnau und Mosigkau wurden gerade im Stab über die aktuelle Lage informiert.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 09.00 Uhr: 5,49 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 08.00 Uhr: 7,40 m


Mitteilung 8. Juni, 08.15 Uhr

Seitens des Katastrophenschutzstabes wird intensiv die Lage für die Vororte Mosigkau und Kühnau ermittelt. An "Mutter Sturm" erfolgt die Sicherung des Grabens und der Straße, zusätzliche Hilfskräfte sind im Moment nicht erforderlich.

Die Bahnlinie Mosigkau - Hauptbahnhof ist gesperrt, die DVG wird einen Busersatzverkehr einrichten.

Ob für den Ortsteil Mosigkau eine Gefährdung vorliegt, wird momentan geprüft.


Mitteilung 8. Juni, 07.00 Uhr

Seit den frühen Morgenstunden wird ein Teil des Hochufers zwischen "Mutter Sturm" und Aken überströmt. Da bislang noch nicht klar ist, wo das Wasser hinfließt, wird derzeit eine Verteidigungslinie aus Sandsäcken errichtet, um den Ortsteil Kleinkühnau zu schützen.

Alle Anlieger nördlich der Bahnlinie – Hühnerzuchtanlage, Reiterhof, ein Gehöft, Kleingartenanlage - werden von der Polizei vor Ort zum Verlassen des Gebietes aufgefordert. Auch werden Möglichkeiten zur Sperrung der dort angrenzenden Bahngleise geprüft.

Die Landstraße 63 zwischen Kleinkühnau und Aken musste wegen Überflutung gesperrt werden.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 06.00 Uhr: 5,49 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 05.00 Uhr: 7,35 m


Mitteilung 8. Juni, 04.30 Uhr

Auch am sechsten Tag nach Ausrufen des Katastrophenalarms laufen im städtischen Krisenstab alle Fäden zusammen.

Zum größten Teil sind es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die ihren gewohnten Arbeitsplatz gegen den in der Dessauer Feuerwache auf noch unbestimmte Zeit getauscht haben. Aber auch Feuerwehr, Polizei, THW, Bundeswehr und LHW sind vor Ort. Jeweils in einer 12-Stunden-Schicht arbeiten insgesamt fünfzig Frauen und Männer rund um die Uhr. Hier wird organisiert, was draußen benötigt wird, hier wird koordiniert, wenn Schäden zu beseitigen sind, werden präventive Maßnahmen eingeleitet, werden Bürgeranfragen entgegen genommen, werden Öffentlichkeit und Presse informiert und das Internet bedient – summa summarum: Der Krisenstab ist die erste Anlaufstelle in Sachen Hochwasserabwehr in diesen Tagen. Dafür werden dessen Mitglieder mehrmals im Jahr in so genannten „Trockenübungen“ geschult.

Der Katastrophenschutzstab in seiner heutigen Form mit
ca. 80 Mitgliedern wurde nach dem Hochwasser im Jahr 2002, bei dem der Ortsteil Waldersee in den Fluten versank, gebildet. Vorher agierte man in kleinerem Format. Aber die Stadt hatte ihre Lehren aus 2002 gezogen. Seitdem wurde besser ausgebildet und die technische Ausstattung erheblich verbessert. Immerhin zeichnet die Stadt Dessau-Roßlau für vierundfünfzig Kilometer Deichlänge an zwei Flüssen verantwortlich.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 04.00 Uhr: 5,54 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 04.00 Uhr: 7,34 m


Mitteilung 8. Juni, 02.30 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 02.00 Uhr: 5,50 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 02.00 Uhr: 7,31 m


Mitteilung 8. Juni, 00.30 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 24.00 Uhr: 5,50 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 24.00 Uhr: 7,31 m


Mitteilung 7. Juni, 22.30 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 22.00 Uhr: 5,50 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 22.00 Uhr: 7,26 m


Mitteilung 7. Juni, 20.00 Uhr

Der zögerliche, kontinuierliche Abwärtstrend der Mulde und der verhaltene, auf Rekordhöhe ansteigende Wasserstand der Elbe zum Wochenende hin sorgen zusammen dafür, dass die Lage weiterhin beherrschbar ist. Aber auch nach Erreichen des Scheitelpunktes der Elbe zwischen Samstag und Sonntag auf Rekordhöhe wird die Lage sich nicht schlagartig entspannen. So wird auch die kommende Woche im Zeichen des Hochwasserereignisses stehen, die beiden Flüsse werden sich nur langsam in ihr übliches Flussbett zurückziehen.

Mit Blick auf das Wochenende möchten die Mitglieder des Katastrophenschutzstabes für das in der zurückliegenden Woche Geleistete all jenen danken, die freiwillig nebenher oder beruflich engagiert der gegenwärtigen Hochwasserkatastrophe Herr zu werden suchen. Jetzt heißt es für diejenigen, die sich aus freien Stücken engagieren, Kräfte sammeln und das Wochenende genießen. Sowohl an den Deichabschnitten als auch auf dem Sandsackplatz sind alle Vorkehrungen zum Schutz vor dem Hochwasser getroffen. Es ist schön zu wissen, dass der Stab im Bedarfsfall schnell und unbürokratisch auf die Hilfe vieler zurückgreifen kann – wenn es die Lage möglicherweise wieder erforderlich macht.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 19.00 Uhr: 5,50 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 19.00 Uhr: 7,23 m 


Mitteilung 7. Juni, 18.00 Uhr

Als „deutlich entspannt“ kennzeichnete Martin Müller, Leiter des städtischen Katastrophenschutzstabes, heute die Situation in Dessau-Roßlau.

In der letzten Nacht und am heutigen Tage waren noch letzte Sicherungsmaßnahmen an mehreren Deichabschnitten unternommen worden, so an der A 9, an der Rossel (Südstraße), am Schloss Großkühnau (Kulturstiftung Dessau-Wörlitz) sowie am Elbzollhaus. Für viel Verwirrung und Ungemach hatte ein Facebookaufruf gesorgt, der Ringdeich am Luisium sei gebrochen und es würden jede Menge Helfer gebraucht. Weder hatte die Kulturstiftung den Katastrophenschutzstab der Stadt Dessau-Roßlau darüber informiert (wie im Fall von Schloss Großkühnau, wo nach kurzen Rücksprachen die Deichverstärkung zügig vorgenommen worden war), noch war der Aktionismus vor Ort hilfreich. „Hätte man sich gleich an den Stab gewandt, wie alle anderen Hilfesuchenden auch, wäre die Lage nicht eskaliert und wir hätten flugs handeln können“, so Müller auf Anfrage im heutigen Pressegespräch im Rathaus.

An mehreren Stellen, wie z. B. in der Kornhausstraße hinten am Deich, gibt es Sickerstellen, die aber – solange das austretende Wasser klar und durchsichtig ist – keine Gefahr darstellen. Brenzlig wird es erst, wenn trübes Wasser durchsickert, weil dann Material des Deichkörpers ausgespült wird und der Deich somit geschwächt wird. Nach wie vor gilt, die durch das Hochwasser bereits durchnässten Deiche nicht zu betreten.

Sandsäcke sind auf Vorrat genügend gelagert und weitere für morgen geordert, so dass bei möglichen Schwachstellen rechtzeitig reagiert werden kann.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 18.00 Uhr: 5,55 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 17.30 Uhr: 7,22 m


Mitteilung 7. Juni, 15.00 Uhr

Wie das Schulverwaltungsamt mitteilt, nehmen die Berufsbildenden Schulen I und II am Montag wieder den Schulbetrieb auf. Schüler und Lehrer werden gebeten, umliegende Parkflächen zu nutzen, da Sporthalle und Parkplatz dann noch von den Kräften der Bundeswehr belegt sein werden.

Von hier aus vielen Dank noch einmal für die Hilfe und ein wohlgemeinter Hinweis an alle noch im Einsatz befindlichen Helfer: Ab morgen scheint wieder kräftig die Sonne. Da die Vorräte nicht an allen Deichabschnitten reichen, wird gebeten, auch selbst an Kopfbedeckungen und Sonnencreme zu denken.

+++Mulde, Dessau-Muldbrücke, 14.00 Uhr: 5,56 m
+++Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 14.00 Uhr: 7,21 m


Mitteilung 7. Juni, 13.30 Uhr

Der Katastrophenschutzstab teilt mit, dass die Sperrung der Friedensbrücke mindestens bis Donnerstag, den 13. Juni 2013 für den Fahrzeugverkehr bestehen bleibt.

Eine Überprüfung des Brückenbauwerkes auch unterhalb eines Pegelwertes von 5,50 Metern ist immer noch zu gefährlich, z. B. wegen des gegenwärtigen Treibgutes in der Mulde. Ein Hubsteiger kann erst ab einem Pegelwert von 4,70 Meter eingesetzt werden. Von daher werden die aktuellen Änderungen im Schulbusverkehr und der Pendelverkehr der DVG aufrecht erhalten.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 13.00 Uhr: 5,56 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 13.00 Uhr: 7,20 m


Mitteilung 7. Juni, 11.00 Uhr

Via Facebook wurde über den Bruch des Ringdeiches am Luisium berichtet. Die Berichte darüber sind falsch!

Wegen des massiven Aufrufs im Internet nach Hilfskräften wurde die Deichscharte zum Luisium geöffnet, damit die Kulturstiftung die Deichverteidigung organisieren kann. Der Katastrophenschutzstab warnt indes vor dem Übersteigen und Betreten der vorgelagerten Deichanlagen um Waldersee. Diese sind durchnässt und halten einem unkontrollierten Ansturm von Menschen nicht stand. Die Polizei ist für entsprechende Kontrollen vor Ort.

Ein offizielles Hilfeersuchen der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz ist dem zuständigen Katastrophenschutzstab bislang nicht bekannt.

Ein akutes Problem liegt nach Auskunft des Katastrophenschutzstabe nicht vor. Auch nicht für den Ortsteil Waldersee. Es werden keine Hilfskräfte am Luisium mehr benötigt.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 11.00 Uhr: 5,56 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 10.30 Uhr: 7,17 m


Mitteilung 7. Juni, 09.00 Uhr

So wie der zu erwartende Scheitel der Elbe in den letzten Tagen mehrfach für Dessau-Roßlau nach unten korrigiert werden konnte, so zögert sich sein Eintreffen weiter nach hinten hinaus. Nach heutigem Stand ist mit dem Höchststand der Elbe in Dessau-Roßlau in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu rechnen.

Zwischenzeitlich stehen beide Pegel (Dessau-Muldbrücke und Dessau-Leopoldshafen) für die automatische Messung nicht mehr zur Verfügung. Es erfolgen manuelle Messungen auf gleichem Höhenniveau, so dass die bisherigen Werte fortgeführt werden können.

Die Verstärkungsarbeiten an der A 9 werden heute tagsüber fortgesetzt, die aus Ludwigshafen mitgeführte Pumpentechnik wird geprüft und soll dann in Roßlau an der Südstraße zum Einsatz kommen. Ab 10.00 Uhr erfolgen Sicherungsarbeiten im Umfeld von Schloss Großkühnau (Kulturstiftung Dessau-Wörlitz).

Am Sandsackplatz stehen 33.000 gefüllte Sandsäcke zur Verfügung, die jederzeit abgerufen werden können.

Wie schon vermeldet, wird die Ortsverbindung Sollnitz – Retzau gegen 10.00 Uhr geöffnet, die Friedensbrücke bleibt für Pkw geschlossen, der Pendelverkehr zwischen den östlichen Vororten und Stadtmitte steht.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 08.00 Uhr: 5,59 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 04.30 Uhr: 7,12 m


Mitteilung 7. Juni, 06.30 Uhr

Im Abschnitt des Schöpfwerkes Kapengraben sickerte in der Nacht auf einer Länge von ca. 150 Meter Wasser auf die A 9.
Nach Eingang dieser Meldung bei der Polizei wurden entsprechende Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. 3000 Sandsäcke verstärken jetzt diesen Bereich. Grund zur Besorgnis bestehe derzeit nicht, man wird das Ganze aber weiterhin kontrollieren.

Auch in den letzten Stunden sank der Pegel der Mulde merklich, während die Elbe weiterhin, wie erwartet, am Steigen ist.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 06.00 Uhr: 5,60 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 04.30 Uhr: 7,11 m


Mitteilung 7. Juni, 04.30 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 04.30 Uhr: 5,60 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 04.30 Uhr: 7,11 m


Mitteilung 7. Juni, 01.30 Uhr

Die Zahl der freiwilligen Hochwasserhelfer ebbt nicht ab. Nun hat sich auch Unterstützung aus zwei Partnerstädten angesagt.

In den frühen Morgenstunden werden 24 Kameraden der Feuerwehr aus Ibbenbüren und 13 aus Ludwigshafen erwartet. Letztere bringen zwei Großpumpen mit einer Gesamtleistung von 11.000 Liter pro Minute mit. Untergebracht werden die Helfer in der Elbe-Rossel-Halle (Ibbenbüren) und in der Turnhalle der Grundschule am Akazienwäldchen(Ludwigshafen).

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 01.00 Uhr: 5,65 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen: aus technischen Gründen keine Meldung


Mitteilung 6. Juni, 22.00 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 22.00 Uhr: 5,68 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 22.00 Uhr: 7,01 m


Mitteilung 6. Juni, 19.30 Uhr

Die gesperrte Ortsverbindungsstraße zwischen Sollnitz und Retzau wird morgen gegen 10.00 Uhr für den Fahrzeugverkehr wieder freigegeben. Momentan ist sie noch zu durchnässt.

Eine weitere Änderung gibt es im Schülerbusverkehr. Die Schülerinnen und Schüler aus Mildensee, Sollnitz und Kleutsch werden mit Bussen der DVG zur Grundschule Waldersee transportiert.
Zwischen den östlichen Vororten (Mildensee, Waldersee, Sollnitz und Kleutsch) und der Stadtmitte findet kein Schulbusverkehr statt. 

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 19.00 Uhr: 5,72 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 19.00 Uhr: 7,00 m

P.S.: Die Elbe ist gegenüber 18.00 Uhr nicht etwa gesunken, sondern der ermittelte 19.00-Uhr-Wert konnte wieder genauer berechnet werden


Mitteilung 6. Juni, 18.15 Uhr

Die drei Stellen, an denen heute Einsatzkräfte handeln mussten, um Schwachstellen im Deich einzudämmen, befanden sich in der Wasserstadt, wo ein durchnässter Deichabschnitt mittels einer Schutzkonstruktion verstärkt wurde, dann nahe der A9 bei Mildensee zwischen dem Schöpfwerk Kapen und dem Verbandsdeich – hier wurde der Abschnitt mit Sandsäcken verstärkt und erhöht – sowie in der Südstraße, wo die Rossel durchdrückte und u. a. mit Tauchgängen der Wasserwacht davon abgehalten wurde.

Die neueste Prognose für die Elbe sieht einen Pegel von 7,50 Metern am Samstagmittag vor, informierte Katastrophenschutzleiter Roland Schneider heute vor der Presse: „Das ist deutlich weniger, als ursprünglich erwartet“.

Oberbürgermeister Klemens Koschig informierte, dass sich seit Montag rund 3.000 Freiwillige zur Abwehr des Hochwassers gemeldet haben, „eine tolle Leistung und ein Zeichen von Hilfsbereitschaft und Gemeinsinn“, freute sich das Stadtoberhaupt. Um 17.30 Uhr traf er heute auf dem Sandsackplatz ein, wo er vielen Helfern und dem Technischen Hilfswerk für die geleistete Hilfe dankte.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 18.00 Uhr:  5,75 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 18.00 Uhr:  7,02 m


Mitteilung 6. Juni, 17.00 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 17.00 Uhr:  5,76 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 17.00 Uhr:  6,99 m


Mitteilung 6. Juni, 16.00 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 16.00 Uhr:  5,78 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 16.00 Uhr:  6,99 m


Mitteilung 6. Juni, 15.30 Uhr

Heute Nachmittag um 15.45 Uhr werden die Ortsteile Kleutsch und Sollnitz in den DVG-Pendelverkehr mit aufgenommen. Bislang fuhren die Busse bis Waldersee und Mildensee.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 14.00 Uhr: 5,82 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 14.30 Uhr, 6,96 m


Mitteilung 6. Juni, 13.30 Uhr

Auf eine weitere Entspannung der Lage deutet die anhaltend fallende Tendenz der Mulde hin, wobei in Dessau die Warnstufe 4 noch erhalten bleibt. Die Bezugspegel in Golzern und Bad Düben werden dagegen bereits Werte erreichen, die eine Herabsenkung der Alarmstufen rechtfertigen.

Die Situation an der Friedensbrücke bleibt vorerst unverändert, der Buspendelverkehr der DVG bleibt vorerst bestehen. Erst ab einem Pegelwert von 5,50 Metern wird eine Sichtung und Prüfung des Brückenbauwerkes möglich sein, informiert das Tiefbauamt. Dann kann entschieden werden, ob die Brücke gleich wieder befahren werden kann oder ob zuvor noch eine Schadensbehebung erforderlich ist.

Die Situation in Roßlau an der Südstraße ist weiterhin im Griff, hier unterstützen Rettungstaucher die Arbeiten zum Verschließen undichter Stellen.

Die Elbe steigt weiterhin verhalten an. Am sächsischen Pegel Schöna werden seit letzter Nacht gleichbleibende Werte gemessen. Das Landeshochwasserzentrum Sachsen rechnet am Pegel Torgau mit Pegelständen zwischen 8,95 bis 9,20 Metern am Freitagnachmittag. Aufgrund von Deichbrüchen kann sich die Hochwasserwelle zusätzlich abflachen.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 13.00 Uhr: 5,85 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 13.30 Uhr, 6,92 m


Mitteilung 6. Juni, 12.00 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 12.00 Uhr:  5,86 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 12.00 Uhr: 6,90 m


Mitteilung 6. Juni, 11.00 Uhr

Wie nach Anfrage in der Pressestelle mitgeteilt wurde, sucht die Stadt Bitterfeld-Wolfen momentan noch freiwillige Helfer. Vielleicht gibt es in Dessau-Roßlau Interessenten, die sozusagen Nachbarschaftshilfe leisten möchten. Hilfe ist an zwei Stellen in Bitterfeld-Wolfen möglich:

Am Fritz-Heinrich-Stadion in der Niemegker Straße 19, hier müssen Sandsäcke abgeladen werden.

Am Sportplatz in Greppin, Karl-Marx-Straße 4, hier sollen Sandsäcke gefüllt werden. (Bitte über Wolfen auf der Saalegaster Chaussee nach Greppin fahren.) 

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 10.00 Uhr: 5,91 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 10.00 Uhr, ca. 6,88 m


Mitteilung 6. Juni, 10.00 Uhr

Nachdem im Landkreis Anhalt-Bitterfeld bei fallendem Muldepegel die Hochwasserwarnstufe 4 heute bereits aufgehoben werden konnte, setzt sich auch in Dessau-Roßlau der Abwärtstrend fort. Hier wurde die 6-Meter-Marke an der Muldebrücke mittlerweile unterschritten (siehe Pegelstand). Für Elbe und Mulde gilt jedoch weiterhin Warnstufe 4.

In der zurückliegenden Nacht gab es keine nennenswerten Vorkommnisse. An der Rossel im Ortsteil Roßlau und im Grabensystem Kleutsch/Sollnitz arbeiten die Pumpen kontinuierlich und erfolgreich. Für eventuelle Schadstellen, die auftreten können, stehen am Sandsackplatz dank der unermüdlichen Hilfe vieler Freiwilliger genügend gefüllte Sandsäcke bereit, um sofort verbaut werden zu können.

Die Elbe setzt ihren langsamen Anstieg auch heute fort. Erfreuliche Nachricht: Nach jetzigen Prognosen wird der Höchststand auf 7,65 Meter bei Dessau deutlich nach unten korrigiert. Zum Vergleich: Der Höchststand der Elbe 2002 lag bei 7,16 Metern. Seither wurden die Deichanlagen nicht nur im Querschnitt standfester ausgebaut, sondern auch erheblich in ihrer Höhe, so dass die Prognose bei den Fachleuten momentan keine Bedenken aufkommen lässt.

Markierungen, die derzeit an manchen Stellen der Deiche aufgebracht werden, erfolgen übrigens im Auftrag des Landesbetriebes für Hochwasser und Wasserwirtschaft und dienen der Vermessung der aktuell höchsten Wasserstände, um diese in die Kartenwerke einpflegen zu können.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 9.00 Uhr: 5,93 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 9.00 Uhr, ca. 6,88 m


Mitteilung 6. Juni, 8.30 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 08.00 Uhr: 5,95 m
+++ Elbe, 08.00 Uhr: 6,84 m


Mitteilung 6. Juni, 08.00 Uhr

Für Irritation sorgen derzeit verkündete Rundfunkmeldungen, dass die Bundesstraße 184 zwischen Dessau und Roßlau voll gesperrt ist und die Stadt nur noch über die Autobahnabfahrt Süd zu erreichen ist. Dem ist nicht so. Gesperrt ist lediglich die Südstraße (B 187) in Roßlau. Für den Durchgangsverkehr ist eine innerortliche Umleitung ausgeschildert.

Weiterhin gesperrt bleibt auch die Friedensbrücke in Dessau. Diese ist nur für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr freigegeben.

Der Elbepegel bewegt sich auch weiterhin nach oben, in den letzten zwölf Stunden um fünfzehn Zentimeter. Die Mulde verzeichnet sinkende Werte.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 07.00 Uhr: 5,97 m
+++ Elbe, 07.00 Uhr: 6,84 m


Mitteilung 6. Juni, 05.00 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 05.00 Uhr: 6,00 m
+++ Elbe, 05.00 Uhr: 6,81 m


Mitteilung 6. Juni, 04.00 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 03.00 Uhr: 6,04 m
+++ Elbe, 03.00 Uhr: 6,79 m


Mitteilung 6. Juni, 01.30 Uhr

Das Hochwassergeschehen in der Stadt zieht auch etliche „Hochwassertouristen“ an, die sich ein Bild von der aktuellen Lage machen wollen. Dabei bieten die Deichanlagen perfekte Aussichtspunkte. Da diese aber mittlerweile sehr durchfeuchtet sind, kann das Betreten der Deiche großen Schaden anrichten.

Deshalb wird noch einmal dringend darauf hingewiesen, dass das Betreten der Hochwasserschutzanlagen nicht gestattet ist. Die Polizei wird verstärkt Kontrollen durchführen, so zum Beispiel am Deich in der Wasserstadt, wo derzeit viele Zuwiderhandlungen zu verzeichnen sind.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 01.00 Uhr: 6,06 m
+++ Elbe, 01.00 Uhr: 6,78 m


 Mitteilung 5. Juni, 22.30 Uhr

Eine Messung des Elbepegels am Leopoldshafen ist derzeit nicht möglich. Dort ist der automatische Pegelmesser ausgefallen.

Gemessen wird jetzt an der Eisenbahnbrücke Roßlau. Um die Pegelwerte vergleichbar zu machen, wurde die Wasserspiegeldifferenz zwischen den Pegeln mit 40 cm ermittelt. Zur Angabe Leopoldshafen wird diese Differenz bis auf Weiteres verwendet, so dass der unten angegebene Wert den Pegelstand, wie er derzeit am Lepoldshafen ist, wiedergibt.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 21.30 Uhr: 6,08 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 21.45 Uhr: 6,72 m


Mitteilung 5. Juni, 19.30 Uhr 

Auch kurz vor 20 Uhr bleibt die Lage an Elbe und Mulde in Dessau-Roßlau vorerst unverändert: bedächtig ansteigende Elbe, teils sinkende, dann stagnierende Mulde.

Die aktuellen Pegelstände sind wieder unten aufgeführt.

Von daher soll die Gelegenheit noch einmal genutzt werden, allen freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihr Mittun zu danken. Oberbürgermeister Klemens Koschig möchte heute insbesondere den Schülerinnen und Schülern aller Schulformen danken. Ob von den Gymnasien, Sekundarschulen oder den Berufsbildenden Schulen: die Bereitschaft zur Unterstützung beim Sandsackschaufeln reißt nicht ab. In dem Zusammenhang sind auch die Hotels Radisson Blu und nh-Hotel zu nennen, die Pizza-Dienste und das Städtische Klinikum, die zusätzlich zur Versorgung der vielen fleißigen Helfer beitragen.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 19.00 Uhr: 6,07 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 18.00 Uhr: 6,71 m


Mitteilung 5. Juni, 17.45 Uhr

Nach kurzzeitigem Stagnieren ist der Muldepegel wieder langsam im Sinken begriffen. Wie auf der täglichen Pressekonferenz des Oberbürgermeisters mitgeteilt wurde, stellt die Situation entlang der Mulde derzeit keine kritische Situation dar – „sie ist beherrschbar“, wie der Katastrophenstabschef Martin Müller sagte.

Ebenfalls vergleichsweise langsam vollzieht sich der Wasseranstieg der Elbe. Nach jetzigen Prognosen wird hier mit dem Scheitel zwischen Freitag und Samstag gerechnet. Der Höchstwert von 2002 mit 7,16 m soll dabei übertroffen werden, die Deichanlagen sind dafür aber ausreichend hoch ausgebaut.

Auch die Schadstellen an der Südstraße in Roßlau, die tagsüber abgedichtet werden mussten, konnten binnen kürzester Zeit behoben werden. Speziell für Roßlau ist eine Technische Einsatzleitung eingerichtet worden, die vor Ort das Geschehen im Auge behält.

Dank der Hilfe vieler Freiwilliger stehen auch weiterhin genügend Sandsäcke zur Verfügung, um im Bedarfsfall handeln zu können. Für morgen sind weitere 1 Million Stück geordert.

Oberbürgermeister Klemens Koschig betonte nochmals, dass die Deiche rund um die Uhr von Deichkräften beobachtet werden und warnte gleichzeitig vor dem zurzeit häufig zu beobachtenden Betreten der Deichanlagen: „Das tut diesen eher nicht gut.“

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 17.00 Uhr: 6,07 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 17.00 Uhr, 6,69 m


Mitteilung 5. Juni, 15.00 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 15.00 Uhr: 6,08 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 15.00 Uhr: 6,66 m


Mitteilung 5. Juni, 14.00 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 14.00 Uhr:   6,08 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 14.00 Uhr:   6,65 m


Mitteilung 5. Juni, 13.45 Uhr 

Kurz nach Erreichen der 8,00-Meter-Marke der Elbe am Bezugspegel in Torgau wurde gegen 13.00 Uhr die Hochwasserwarnstufe 4 für Dessau-Roßlau ausgerufen.

Bei entsprechend ernsthafter Lage ist an den Deichabschnitten der Elbe derzeit jedoch kein akutes Handeln erforderlich. In letzter Zeit immer wieder kursierende Gerüchte mit Panikcharakter sind, informiert der Katastrophenschutzstab, unbegründet.

Erneut wird wiederum darauf hingewiesen, dass das Betreten von Hochwasserschutzanlagen und Überflutungsgebieten nicht gestattet ist.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 13.00 Uhr: 6,10 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 13.00 Uhr, 6,63 m (Torgau: 8,13 m


Mitteilung 5. Juni, 13.00 Uhr

Bei einem aktuellen Pegelwert von 6,09 Metern (12.00 Uhr, Dessau-Muldbrücke) wurde die Evakuierung der Bewohner von Kleutsch und Sollnitz mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Diese können nunmehr in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die Friedensbrücke jedoch weiterhin für den Fahrzeugverkehr gesperrt bleibt.

Zwischenzeitlich hat der Botschafter Namibias, S.E. Neville Gertze, seinen Besuch in Dessau-Roßlau abgesagt. Er bedauert die Naturkatastrophe sehr und ist in Gedanken bei den Dessau-Roßlauern.

Die Stadtverwaltung hat unterdessen ein Spendenkonto bei der Sparkasse Dessau eingerichtet:

Kontonummer: 115009558
Bankleitzahl: 80053572
Stadtsparkasse Dessau
Bezeichnung: Spendenkonto Hochwasser 2013

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 12.00 Uhr: 6,09 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 12.00 Uhr: 6,63 m


Mitteilung 5. Juni, 11.00 Uhr

Das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung bietet den Dessau-Roßlauer Unternehmen und Einzelhandelsbetrieben ab sofort die Möglichkeit an, sich bei speziellen Fragen über eine eigens eingerichtete Hotline zur Hochwassersituation zu informieren.

Die Hotline ist von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der Rufnummer 0340 204-1880 geschaltet. Die IHK steht den Unternehmen unter der Telefondurchwahl 0345 2126424 ebenso zur schnellen Information und Unterstützung zur Verfügung.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 11.00 Uhr:   6,15 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 11.00 Uhr:   6,60 m


Mitteilung 5. Juni, 10.00 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 10.00 Uhr: 6,17 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 10.00 Uhr: 6,58 m


Mitteilung 5. Juni, 9.45 Uhr

Nach einer im Hochwassersinne „ruhigen“ Nacht setzt sich der Abwärtstrend des Muldepegels in Dessau weiter fort. Langsam ansteigend verhält sich der Elb-Pegel (Leopoldshafen). Bislang wurde die Hochwasserwarnstufe 4 noch nicht ausgerufen, diese tritt ein, wenn der Bezugspegel in Torgau 8,00 Meter erreicht.

Staugefahr besteht weiterhin im Ortsteil Roßlau aufgrund der gesperrten Südstraße. Aufgrund des Elbeanstiegs kommt es momentan zu Ausspülungen im Bereich der Rosselmündung. Hier sind derzeit zahlreiche Kräfte im Einsatz, um Schadstellen zu sichern. Weiterhin wird die Hauptstraße teilweise gesperrt.

Die DVV-Stadtwerke haben für Hochwasserbetroffene eine Hotline eingerichtet. Unter den Rufnummern 0340 899-4009 sowie 899-4010 kann Hilfe angefordert werden, wenn Keller unter Wasser stehen und die Stromversorgung abgeschaltet werden soll.

+++ Mulde, Dessau-Muldbrücke, 9.00 Uhr: 6,19 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 9.00 Uhr: 6,57 m


Mitteilung 5. Juni, 08.00 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke:  6,21 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen:    6,53 m


Mitteilung 5. Juni, 07.00 Uhr

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke:   6,23 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen:     6,52 m


Mitteilung 5. Juni, 03.30 Uhr

Derzeit sind keine wesentlichen Veränderungen an der Hochwassersituation in und um Dessau-Roßlau zu vermelden.

Die Mulde, für die auch weiterhin die Warnstufe 4 gilt, verzeichnet um 03.00 Uhr mit einem Pegelstand von 6,29 m einen geringen Rückgang, während der Wasserstand der Elbe auf 6,44 m gestiegen ist. Laut jetziger Prognose wird hier mit der Warnstufe 4 in den Vormittagsstunden gerechnet.

Links und rechts der Deichscharte Wasserstadt ist man in diesen Stunden dabei, einen Ringdeich aus Sandsäcken zu errichten.


Mitteilung 5. Juni, 01.30 Uhr

Im Laufe des gestrigen Tages konnten zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen zum Hochwasserschutz abgeschlossen werden.

So wurden alle Deichscharten an Mulde und Elbe – insgesamt 26 – geschlossen.

Auf der A 9 zwischen den Anschlussstellen Dessau-Süd und Dessau-Ost kann mittlerweile der Verkehr wieder zweispurig rollen, nachdem dort Big Packs verbaut wurden.

Auch entlang der Ludwigshafener Straße sind die Arbeiten abgeschlossen. Ein mobiles Schlauchsystem mit einer Länge von ca. 150 m und Sandsäcke sollen dort für Sicherheit sorgen. Ab sofort ist auf der Ludwigshafener Straße allerdings nur noch eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h in beiden Richtungen zugelassen.

Gesichert wurden auch der Wasserstadtwall, der Reichardtswall, die Jonitzer Mühle sowie der Deich Scholitz Ost und West.

Zwischen Kühnau und „Mutter Storm“ sind die vorhandenen natürlichen Senken mit Sandsäcken aufgefüllt worden.

Die Evakuierungen der Ortsteile Kleutsch und Sollnitz bleiben vorerst bestehen.

Mittlerweile sind 140 Kräfte der Bundeswehr eingetroffen. Weitere werden heute erwartet. Ca. 500 Frauen und Männer der Feuerwehr, des THW und der Polizei sowie eine große Anzahl von freiwilligen Helfern sind derzeit im Rahmen des Hochwasserschutzes im Einsatz.

Mulde: Hochwasserwarnstufe 4       Elbe: Hochwasserwarnstufe 3

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 01.00 Uhr:  6,34 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 01.00 Uhr:    6,42 m


Mitteilung 4. Juni, 22.00 Uhr

Während der Wasserstand der Mulde stagniert, steigt die Elbe weiterhin. Mittlerweile wurde für die Elbe die Alarmstufe 3 ausgerufen. Erwartet wird noch heute die Stufe 4. Für die Mulde gilt  immer noch die Hochwasserwarnstufe 4.

Zur Sicherung des Schöpfwerkes Kapen sind nun auch ca. 120 Soldaten der Bundeswehr im Einsatz.

Über die Arbeit des Katastrophenschutzstabes informierten sich heute der Landtagsabgeordnete Jens Kolze und Stadtratsvorsitzender Stefan Exner in der Leitstelle.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 22.00 Uhr:      6,37 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 22.00 Uhr:    6,38 m


Mitteilung 4. Juni, 19.30 Uhr

Zum Abend hin steigt der Dessauer Muldepegel wieder, wie erwartet, an. Für den Dessauer Flussabschnitt gilt weiterhin Hochwasserwarnstufe 4. Die Sicherung aller Muldeabschnitte ist abgeschlossen, die Friedensbrücke ist momentan noch für Fußgänger und Radfahrer geöffnet.

Aufgrund der ebenfalls ansteigenden Elbe sind sämtliche Deichdurchfahrten geschlossen. Es gilt mittlerweile Alarmstufe 3. Die nächst höhere Stufe wird noch für heute Nacht erwartet.

Evakuierungen sind aktuell nicht vorgesehen.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke, 19.00 Uhr:    6,34 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen, 19.00 Uhr:   6,34 m


Mitteilung 4. Juni, 18.00 Uhr

Ein herzliches Dankeschön an die vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfer, die sich spontan am Sandsackplatz und an der Ludwigshafener Straße sowie an der Südstraße eingefunden haben, übermittelte heute Oberbürgermeister Klemens Koschig im täglichen Pressegespräch gemeinsam mit Roland Schneider vom Katastrophenschutzstab im Namen der Stadt Dessau-Roßlau. 

Besonderer Dank gilt: der DB AG Fahrzeuginstandsetzungswerk Dessau für ihren Einsatz von über 200 Helfern, dem THW, den Wasserwehren, den Freiwilligen Feuerwehren, den Ortschaftsräten und den Ortsbürgermeistern, Schülern, Auszubildenden und Lehrern, der Johanniter-Unfallhilfe, der SAGA Getränke GmbH, dem Städtischen Klinikum, dem Anhaltischen Theater Dessau, der DWG, Grill & Imbiss Merkel, der Bürgerinitiative „Stadt braucht Land“, der JVA sowie den Heimatvereinen.


Lage 4. Juni, 15.30 Uhr: Zurzeit stagniert der Wasserstand der Mulde, aktuell bei 6,24 m (Höchststand 2002: 6,25 m). Die Deichsicherungsarbeiten an Schwerpunktbereichen der Mulde stehen unmittelbar vor dem Abschluss. Der zweite Scheitelpunkt des Muldehochwassers wird Dessau voraussichtlich Mittwoch früh erreichen.

Nunmehr wenden sich die Einsatzkräfte Deichsicherungsarbeiten an der Elbe zu, wie z. B. zwischen Großkühnau und Aken im Bereich Hubitzkellerschleuse. Zurzeit schätzt der Katastrophenschutzstab ein, dass der Scheitelpunkt der Elbe Dessau am Donnerstag erreicht.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke 15.00 Uhr: 6,25 m
+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen 15.00 Uhr: 6,29 m


Lage 4. Juni, 12.45 Uhr: Bis auf Weiteres werden auch an der Alten Landebahn (zentraler Sandsackfüllplatz) keine freiwilligen Helfer mehr benötigt. Der Katastrophenschutzstab dankt recht herzlich den vielen Freiwilligen und wird sich bei personellen Engpässen wieder an die Öffentlichkeit wenden.

Ab 13.00 Uhr wird die DVG an der Friedensbrücke einen Pendelverkehr mit Bussen einrichten. Die Brücke ist bis auf Weiteres für Fußgänger und Radfahrer frei. Die Pendler werden, nachdem sie die Brücke zu Fuß überquert haben, per Bus weiterbefördert.

+++ Mulde, Dessau-Muldebrücke 12.00 Uhr: 6,24 m

+++ Elbe, Dessau-Leopoldshafen11.30 Uhr: 6,24 m


Lage 4. Juni, 12.30 Uhr: Zurzeit finden letzte Arbeiten entlang der A 9 beim Verbauen von Big Packs statt, anschließend werden die Kräfte der Feuerwehr im Bereich Ludwigshafener Straße/Askanische Straße eingesetzt, wo ein mobiles Schlauchsystem das Übertreten der Mulde verhindern soll.
Weitere Arbeiten zum Abdichten von Senken und durchlässigen Stellen erfolgen entlang der Ludwigshafener Straße von der Gliwicer Straße an südwärts sowie am Tannheger.

Auf Empfehlung des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) wird der Bereich Scholitzer Deich (Ost und West) mit Sandsäcken aufgerüstet.

Der Hochwasserscheitel der Mulde, der Bad Düben bereits passiert hat, wird morgen früh in Dessau erwartet. Es gilt weiterhin Alarmstufe 4.

In den späten Abendstunden ist mit der Alarmstufe 4 auch bei der Elbe zu rechnen. Noch gilt Warnstufe 2.


Lage 4. Juni, 11.30 Uhr: Mulde stagnierend, Elbe ansteigend. Im Laufe des Tages wird für Elbe die Warnstufe 4 erreicht werden, sämtliche Deichdurchfahrten werden ab sofort vorsorglich geschlossen.

Ortschaftsräte richten Technische Einsatzleitungen ein und werden an die Medieninformationen angebunden.

Evakuierung von Kleutsch und Sollnitz wurde Mitternacht abgeschlossen.

Sicherung der Ludwigshafener Straße erfolgt ebenfalls heute. Die Kultureinrichtungen "Villa Krötenhof" und Museum für Stadtgeschichte (Johannbau) bleiben geschlossen.

Friedensbrücke ist bis auf Weiteres für Fußgänger und Radfahrer wieder geöffnet.

Entgegen anderslautenden Gerüchten ist die Elbebrücke zwischen Dessau und Roßlau nicht gesperrt, sondern für den Verkehr weiterhin frei.

Einen Verkehrsstau gibt es allerdings in Roßlau aus Richtung Dessau kommend aufgrund der Sperrung in der Südstraße. Für den besseren Verkehrsfluss wurde aktuell die Ampelschaltung entfernt. Eine an die Situation angepasste Ampelphase soll im Laufe des Nachmittags eingerichtet werden.

Für die Ortsteile Mildensee und Waldersee liegt keine konkrete Gefahrensituation vor. Seitens des Katastrophenschutzstabes sind von daher auch keine Evakuierungen vorgesehen. Entsprechende Gerüchte sind falsch.

Ein Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern. An der Ludwigshafener Straße werden keine Hilfskräfte mehr benötigt. Freiwillige melden sich ab sofort bitte gern an der Alten Landebahn, auf dem zentralen Sandsackfüllplatz.

Das Bürgertelefon ist erreichbar unter 0340 204-1829 und 204-1929.


Mitteilung vom 4. Juni, 11.00 Uhr 

Entgegen anderslautenden Gerüchten ist die Elbebrücke zwischen Dessau und Roßlau nicht gesperrt, sondern für den Verkehr weiterhin frei.

Einen Verkehrsstau gibt es allerdings in Roßlau aus Richtung Dessau kommend aufgrund der Sperrung in der Südstraße. Für den besseren Verkehrsfluss wurde aktuell die Ampelschaltung entfernt. Eine an die Situation angepasste Ampelphase soll im Laufe des Nachmittags eingerichtet werden.


Mitteilung vom 4. Juni, 10.00 Uhr

Lage: Mulde stagnierend, Elbe ansteigend. Im Laufe des Tages wird für Elbe die Warnstufe 4 erreicht werden, sämtliche Deichdurchfahrten werden ab sofort vorsorglich geschlossen.

Ortschaftsräte richten Technische Einsatzleitungen ein und werden an die Medieninformationen angebunden. Evakuierung von Kleutsch und Sollnitz wurde Mitternacht abgeschlossen. Sicherung der Ludwigshafener Straße erfolgt ebenfalls heute. Die Kultureinrichtungen "Villa Krötenhof" und Museum für Stadtgeschichte
(Johannbau) bleiben geschlossen.

Friedensbrücke ist bis auf Weiteres für Fußgänger und Radfahrer wieder geöffnet.

Es werden weiterhin dringend Helfer gesucht für das Füllen von Sandsäcken. Freiwillige melden sich bitte am Sandsackplatz an der Alten Landebahn (Flugplatz) bzw. in der Ludwigshafener Straße, wo aktuell undichte Stellen verfüllt werden sollen.

Das Bürgertelefon ist erreichbar unter 0340 204-1829 und 204-1929.

+ + + Mulde, 10.00 Uhr: 6,27 m
+ + + Elbe, 10.00 Uhr: 6,22 m


Mitteilung vom 3. Juni, 19.00 Uhr

Evakuierung und Brückenschließung

Aufgrund des zurzeit rasant angestiegenen Pegels des Muldehochwassers hat der Katastrophenschutzstab der Stadt Dessau-Roßlau soeben entschieden, die Evakuierung der Vororte Kleutsch und Sollnitz einzuleiten. Hierzu finden
kurzfristig vor Ort Einwohnerversammlungen statt:

20.00 Uhr in Kleutsch, Bürgerhaus
20.30 Uhr in Sollnitz, Bürgerhaus

Des Weiteren hat der Katastrophenschutzstab die Schließung der Friedensbrücke ab ca. 23.00 Uhr festgelegt. Auch Radfahrer und Fußgänger können diese nicht mehr passieren.

Um Dessau aus Richtung Osten zu erreichen, bleibt allein der Weg über die Autobahn, Abfahrt Süd, da seit ca. 18.30 Uhr auch die Südstraße in Roßlau gesperrt ist.


Mitteilung vom 3. Juni, 18.00 Uhr

Friedensbrücke weiterhin offen

Die Dessauer „Friedensbrücke“ ist trotz anderslautender Informationen nicht für den Verkehr gesperrt sondern weiterhin geöffnet.

Von Fachleuten wurde aktuell die Statik der Brücke geprüft, um daraus Empfehlungen zur weiteren Befahrbarkeit der Brücke an den Katastrophenschutzstab abzuleiten.

Sollte eine Schließung der Brücke erforderlich werden, erfolgt eine unverzügliche Information an die lokalen Medien bzw. auf der Startseite der städtischen Internetseite unter www.dessau-rosslau.de.

Über Umleitungsregelungen wird derzeit mit der Polizei beraten.


Mitteilung vom 3. Juni, 17.00 Uhr

Einschränkungen im Schulbusverkehr

Aufgrund der gegenwärtigen Hochwassersituation kann der Schulbusverkehr bis auf Weiteres ab Morgen, Dienstag, dem 4. Juni 2013, aus den östlichen Vororten nicht mehr abgesichert werden. Dies betrifft die Schulbusfahrten aus
den Orts-teilen Kleutsch, Sollnitz und Mildensee nach Waldersee als auch die Fahrten aus Kleutsch, Sollnitz, Mildensee und Waldersee in das Stadtgebiet.

Der Schulbetrieb in der Grundschule Waldersee wird jedoch aufrechterhalten, die Kinder müssen dann allerdings individuell befördert werden.

Auch der Schulbus zwischen Vockerode und Waldersee fährt ab morgen nicht mehr.


Mitteilung vom 3. Juni, 14.00 Uhr

Katastrophenfall wird festgestellt – Krisenstab arbeitet durchgehend – Bürgertelefon ist eingerichtet

Der ungewöhnlich lang anhaltende Regen im Einzugsbereich der Mulde führt gegenwärtig dazu, dass sich am Dessauer Bezugspegel in Golzern ein zweiter Hochwasserscheitel ausbildet. Ein erster hat in den heutigen Morgenstunden die Muldestadt passiert, seither ist ein leichter Rückgang der Pegelwerte (Messpunkt: Dessau-Muldebrücke) zu verzeichnen.

Nach Einschätzung mehrerer Fachstellen wie Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW), Vermessungsamt und Ingenieurbüro Macke, wird die Mulde in den kommenden Tagen einen Wasserstand erreichen,
der über dem Höchstwert von 2002 liegt (15. August 2002, Unterpegel Muldebrücke: 6,25 Meter). Wann dies der Fall sein wird, kann momentan noch nicht sicher vorausgesagt werden aufgrund des weiterhin hohen Wasserstandes an
den Zuflüssen von Zwickauer und Freiberger Mulde. Mittlerweile wurden alle Deichdurchfahrten entlang der Mulde auf Dessau-Roßlauer Gebiet geschlossen. In Auswertung der vorhandenen Deichunterlagen wurden zudem Schwerpunktbereiche entlang der Deiche analysiert, die vorrangig gesichert werden: Wasserstadtwall zwischen Wasserstadt (Deichscharte) und B 185, Möster Höhen durch Errichtung eines Hilfsdeiches auf der BAB 9 sowie Verschließen der Autobahndurchlässe von Taube und Klingborngraben sowie der bekannten Senken an der Ludwigshafener Straße).

Zu der als ernst einzustufenden Situation an der Mulde kommt hinzu, dass für den Dienstagabend die Hochwasserwarnstufe 4 für die Elbe bei Dessau-Roßlau zu erwarten ist, nachdem der entsprechende Wert am
Bezugspegel in Torgau erreicht wurde (8,00 m). Ausschlaggebend hierfür sind die reichlichen Niederschläge auf tschechischem Gebiet im Einzugsbereich der Elbe.

Aufgrund der geschilderten Lage sieht sich die Stadt Dessau-Roßlau veranlasst, auf Basis des Katastrophenschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt den Katastrophenfall festzustellen. Die Entscheidung, die
um 12.45 Uhr getroffen wurde, liegt darin begründet, dass aktuell ein Notfall vorliegt, durch den das Leben, die Gesundheit oder die lebenswichtige Versorgung einer Vielzahl von Menschen oder erhebliche Sachwerte gefährdet oder wesentlich beeinträchtigt werden.

Für Fragen der Bürger wurde ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter den Rufnummern (0340) 204-1829 sowie (0340) 204-1929 zu erreichen ist. Dort können sich aber auch Freiwillige melden, die beim Befüllen von Sandsäcken behilflich sein möchten. An der Alten Landebahn wurde wieder ein Platz eingerichtet, an dem Sandsäcke befüllt werden.


Mitteilung vom 2. Juni, 16.00 Uhr

Seit 13.00 Uhr gilt für die Dessauer Mulde die Warnstufe 4. Diese tritt ein, wenn am Bezugspegel in Golzern die Marke von 5,50 Metern überschritten wird. Der Wasserstand am Unterpegel Muldebrücke steigt langsam, aber kontinuierlich. In den Nachtstunden ist mit dem Eintreffen der ersten Hochwasserwelle zu rechnen.

Im Verlauf der Zwickauer Mulde wird mit Hochwasserständen gerechnet, die noch über jenen im August 2002 liegen. Insoweit deutet sich an, dass der Katastrophenschutzstab seine Tätigkeit in den kommenden Tagen weiter fortsetzen wird.

Aufgrund der geschlossenen Deichscharten in der Wasserstadt und am Schwedenwall wird der Schulbusverkehr am Montag mit Umleitungen verbunden sein. Am Montag werden auch die Deichdurchfahrten in Dessau-Nord vorsorglich dicht gemacht.

Der Katastrophenschutzstab macht darauf aufmerksam, dass das Betreten der Hochwasserschutzanlagen verboten ist, zumal der durchweichte Boden durch das Betreten zusätzlich geschädigt wird. Auch Überflutungsgebiete wie zum Beispiel der Vordere Tiergarten sollten nicht mehr aufgesucht werden, da jederzeit mit dem Übertreten des Muldewassers gerechnet werden muss.

Mulde 02.06.2013, 16:00 Uhr
Golzern: 5,86 m
Dessau Muldebrücke : 4,78 m

Elbe 02.06.2013, 16:00 Uhr
Torgau: 5,72 m
Dessau (Leopoldshafen): 4,77 m


Mitteilung vom 2. Juni, 11.00 Uhr

Am Bezugspegel Golzern ist seit den frühen Morgenstunden wieder eine steigende Tendenz zu verzeichnen, nachdem die Oberläufe der Mulde wieder mehr Wasser führen.

Der Wasserstand am Unterpegel Muldebrücke steigt kontinuierlich. Mit dem Eintreffen des Hochwasserscheitels kann in den heutigen Abendstunden gerechnet
werden (ca. 20.00 Uhr).

Der Katastrophenschutzstab hat die Deichscharte „Schwedenfahrt“ heute Vormittag vorsorglich geschlossen. Neben den Deichwachkräften sind die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren auf etwaige Einsätze vorbereitet.

Aufgrund der geschlossenen Deichscharten in der Wasserstadt und am Schwedenwall wird der Schulbusverkehr am Montag mit Umleitungen verbunden sein.

Der Katastrophenschutzstab macht darauf aufmerksam, dass das Betreten der Hochwasserschutzanlagen verboten ist, zumal der durchweichte Boden durch das Betreten zusätzlich geschädigt wird.

Mulde 02.06.2013, 11:00 Uhr
Golzern: 5,50 m
Dessau Muldebrücke : 4,47 m

Elbe 02.06.2013, 11:00 Uhr
Torgau: 5,37 m
Dessau (Leopoldshafen): 4,65 m


Mitteilung vom 1. Juni, 16.00 Uhr

Am Bezugspegel Golzern geht der Wasserstand seit den frühen Vormittagsstunden des 01. Juni 2013 langsam zurück.
Golzern: Höchststand: 07:00 Uhr mit 5,53 m
Stand: 16:00 Uhr mit 5,06 m
Unterpegel Mulde:
Stand: 07:00 Uhr mit 3,67 m
Stand: 16:00 Uhr mit 3,89 m

Der Wasserstand am Unterpegel Muldebrücke wird kontinuierlich steigen. Aus den Erfahrungswerten der Hochwasser der Jahre 2011 und 2012 ist mit einer durchschnittlichen Laufzeit von ca. 48 Stunden des Hochwasserscheitels von Golzern bis Dessau zu rechnen. Dies bedeutet, dass der Hochwasserscheitel in den frühen Morgenstunden des 03. Juni 2013 Dessau-Roßlau passieren könnte. Die vom Wasser gesättigten Böden könnten allerdings zu einem früheren Eintreffen des Hochwasserscheitels führen. Der Katastrophenschutzstab wird auf Grund der Wasserstandsentwicklung vorsorglich die Deichscharte „Schwedenfahrt“ am 02.06.2013 vormittags schließen. Neben den Deichwachkräften sind die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren auf etwaige Einsätze vorbereitet. Der Katastrophenschutzstab macht darauf aufmerksam, dass das Betreten der Hochwasserschutzanlagen verboten ist, zumal der durchweichte Boden durch das Betreten zusätzlich geschädigt würde.

Mulde 01.06.2013, 16:00 Uhr
Golzern: 5,06 m
Dessau Muldbrücke : 3,89 m

Elbe 01.06.2013, 16:00 Uhr
Torgau: 4,77 m
Dessau (Leopoldshafen): 4,16 m


Mitteilung vom 1. Juni, 11.00 Uhr

Am Bezugspegel Golzern sowie an den Zuflüssen zur Freiberger und Zwickauer Mulde ist gegenwärtig eine fallende Tendenz festzustellen. Weitere Regenfälle sind allerdings vorhergesagt, sodass es erneut zu einem Anstieg in Golzern kommen kann.

Aufgrund der gesättigten Böden werden die Regenfälle als Oberflächenwasser ablaufen und die Situation zusätzlich negativ beeinflussen.

Der Katastrophenschutzstab der Stadt Dessau-Roßlau hat am 01.06.2013, um 09.30 Uhr seinen Dienst aufgenommen und ist mittels 12 Stunden Schichten durchgehend besetzt. Die Wasserwehrleiter der 5 Einsatzabschnitte der Mulde führen mit ihren Kräften eigenverantwortlich Kontrollen durch. Bisher gab es keine Feststellungen an den Hochwasserschutzanlagen. Die Stadt bereitet das Schließen der Deichscharte in der Wasserstadt für den 01.06.2013 ab ca. 18:00 Uhr vor. Damit treten die bekannten Umleitungen in Kraft.

Die Prognosen für die Elbe sagen für die Stadt Dessau-Roßlau am 03.06.2013 die Alarmstufe 1 voraus.

Mulde 01.06.2013, 11.00 Uhr
Golzern 5,35 m
Dessau (Muldbrücke) 3,77 m

Elbe 01.06.2013, 11.00 Uhr
Torgau 4,67 m
Dessau (Leopoldshafen) 4,02 m

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