„Wahrheit erkennen, Schönheit lieben, Gutes wollen, das Beste tun.” (Moses Mendelssohn)
Moses Mendelssohn (1729 – 1786), der deutsch-jüdische Philosoph des Zeitalters der Aufklärung, stammte ursprünglich aus Dessau, wo sein Andenken bis heute in hohen Ehren gehalten wird. Der Freund Lessings war das reale Vorbild für dessen literarische Figur „Nathan der Weise“ und ist mit seinem philosophischen Wirken aufs Engste mit dem Toleranzgedanken verbunden.
Die 1929 in Dessau entstandene Moses-Mendelssohn-Stiftung zur Förderung der Geisteswissenschaften wurde 80 Jahre später als Dessauer Moses-Mendelssohn-Stiftung zur Förderung der Geisteswissenschaften wiederbegründet. Wie ihre historische Vorgängerin will die Stiftung Impulse setzen für aufgeklärte Vernunft, öffentliche Debatten und die Verständigung untereinander, also für ein tolerantes Miteinander der Gesellschaften, Kulturen und Religionen und die Wertschätzung wissenschaftlichen und philosophischen Geistes.
Auf dem in hohem Maße verpflichtenden, philosophisch einzigartigen Erbe ihres Namensgebers aufbauend, schreibt die Stiftung für 2012 erstmals den mit 3.000 Euro dotierten Moses-Mendelssohn-Preis aus. Ausgezeichnet wird ein herausragender, noch nicht publizierter Essay, der sich dem Thema „Moses Mendelssohn und die Toleranz“ widmet. Die Arbeiten zum vorgegebenen Thema können in Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 31. März kommenden Jahres.
Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier:
[15 kB]
Weiterführende Links:
de.wikipedia.org/wiki/Moses_Mendelssohn
